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Was ist Glück wirklich? Zwischen Anspruch, Realität und Akzeptanz

22. Aug.
3 Min. Lesezeit

Glücklich sein – und es trotzdem nicht fühlen

Ich sollte glücklich sein:

Ich habe ein sicheres Zuhause an einem wunderschönen Ort. Ich habe einen Beruf, der mir Freude bereitet. Mit der ViZion GmbH erfülle ich mir eine Herzensangelegenheit. Ich bin von Menschen umgeben, die es gut mit mir meinen. Ich werde gesehen. Wertgeschätzt.

Und trotzdem:

Ich bin manchmal nicht glücklich. Ein Gedanke, der irritiert. Vielleicht sogar ein wenig beschämt. Denn wenn all das da ist – was fehlt dann noch?


Die Philosophie des Glücks: Schopenhauer neu gedacht

Arthur Schopenhauer formulierte es einmal so: „Kommt zu einem schmerzlosen Zustand noch die Abwesenheit der Langeweile hinzu, so ist das irdische Glück im Wesentlichen erreicht.“

Ein nüchterner Blick auf etwas, das wir oft so gross, so strahlend, so absolut denken. Kein Schmerz. Keine Langeweile. Mehr braucht es nicht? Und doch scheint genau hier eine Spannung zu entstehen. Denn unser heutiges Verständnis von Glück ist oft ein anderes. Grösser. Intensiver. Dauerhafter. Wir wollen nicht nur zufrieden sein. Wir wollen erfüllt sein. Begeistert. Leicht. Frei. Am besten: dauerhaft glücklich.


Der Anspruch an Glück – und warum er uns im Weg steht

Vielleicht liegt genau darin das Problem. Nicht darin, dass wir nicht glücklich sind. Sondern darin, dass wir glauben, es sein zu müssen. Dass wir Glück als Ziel definieren, als Zustand, den wir erreichen und festhalten können.

Und wenn wir ihn nicht spüren, obwohl „alles stimmt“, entsteht ein innerer Konflikt. Dann beginnt der Vergleich. Mit anderen. Mit früher. Mit einer Vorstellung. Und plötzlich wird aus einem neutralen Zustand ein Mangel.


Unglücklich sein dürfen: Die andere Seite des Lebens

Was, wenn Glück nicht das Gegenteil von Unglück ist? Was, wenn beides zusammengehört? Wenn es nicht darum geht, das Dunkle zu vermeiden, sondern es als Teil des Ganzen zu verstehen? Vielleicht ist es nicht nur erlaubt, sondern notwendig, auch unglücklich zu sein. Still. Suchend. Leer. Nicht, weil etwas falsch läuft. Sondern weil wir fühlen. Und genau darin liegt etwas sehr Echtes.


Glück finden: Perspektive statt Perfektion

Es ist eine Frage der Perspektive
Es ist eine Frage der Perspektive

Was also ist Glück? Vielleicht kein Dauerzustand. Keine Leistung. Kein Ziel. Sondern ein Moment. Eine Wahrnehmung. Eine Perspektive. Ein Innehalten. Ein Anerkennen dessen, was ist – ohne es sofort verändern zu müssen. Und vielleicht beginnt Glück nicht dort, wo alles perfekt ist, sondern dort, wo wir aufhören, es erzwingen zu wollen.


Wer ist verantwortlich für unser Glück? Die einfache Antwort lautet: wir selbst. Und gleichzeitig ist sie komplex. Denn es geht nicht darum, Glück „herzustellen“ oder sich dazu zu zwingen, es zu empfinden. Sondern darum, Raum zu schaffen. Für alles, was da ist. Für Zufriedenheit. Für Zweifel. Für Leichtigkeit. Und auch für das Gegenteil.


Selbstfürsorge und Glück im Alltag

In meiner Arbeit bei der ViZion GmbH geht es auch darum: Nicht ständig glücklich zu sein. Sondern sich selbst besser zu verstehen. Den eigenen Anspruch zu hinterfragen. Die eigenen Wahrnehmungen ernst zu nehmen. Und einen Umgang zu finden, der trägt – auch dann, wenn sich das Leben gerade nicht leicht anfühlt. Vielleicht ist Glück am Ende nichts, das wir erreichen müssen, sondern etwas, das entstehen darf. Leise. Unaufgeregt. Und manchmal genau dann, wenn wir aufhören, danach zu suchen. Vielleicht beginnt es genau hier: Darfst du heute einfach so sein, wie du bist – auch ohne glücklich zu sein?


Wenn du merkst, dass dich diese Fragen bewegen, dass da etwas in dir nach Antworten sucht, dann bist du damit nicht allein.

In meinen Coachings schaffen wir gemeinsam einen Raum, in dem du dein eigenes Verständnis von Glück erforschen darfst – ohne Druck, ohne Erwartungen, dafür mit Neugier, Klarheit und viel Selbstfürsorge.

Wenn dich das anspricht, melde dich gerne bei mir. Ich freue mich, dich ein Stück auf deinem Weg zu begleiten: viviane@vizion-coaching.ch


Fortsetzung folgt.


 
 

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